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Grabkapelle Battinsthal, B. Klänhammer
Grabkapelle Battinsthal, B. Klänhammer

Das Wort zum Titelbild

 

 

Jede Gemeinschaft, ob in der Kirche, bei der Feuerwehr oder im Verein lebt vom Engagement ihrer Mitglieder. Je mehr Leute mitmachen, desto höher ist auch die Anziehungskraft einer solchen Gemeinschaft.

 

Vor 15 Jahren, am 6. September 2001, gründete sich der Verein der Freunde und Förderer der von Schuckmannschen Grabkapelle zu Battinsthal/Vorpommern e.V., der  heute 67 Mitglieder zählt und vom Enthusiasmus und der großen Einsatzbereitschaft der wenigen Vorstandsmitglieder lebt. Dank umfangreicher Spenden und Fördermittel von bisher über 500.000 Euro konnte ein Kleinod der mittelpommerschen Kulturlandschaft  vor dem Verfall gerettet werden und wiederentstehen. Doch nicht nur in Battinsthal gibt es Aufbrüche und hoffnungsvolle Zeichen des Neubeginns. Auch in anderen Gemeinden finden sich immer wieder neue Leute, die mitmachen und sich im Rahmen der Kirchenarbeit engagieren, sei es im Bereich der Bauunterhaltung, beim Besuchs- und Lektorendienst, der Schaukastengestaltung oder Gemeindebriefveröffentlichung, beim Kirchendienst oder der internationalen Kontaktpflege zu unseren Partnergemeinden. Jedoch, es ist wie überall: Nur Wenige scheinen die Hauptlast der Ehrenamtstätigkeit zu schultern, es könnten noch mehr Menschen sein. 

 

Sicherlich, festzustellen ist auch, dass die „Macher“ beklagen: „Bei uns macht keiner mit“, aber die Bereitschaft, Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu delegieren bzw. abzugeben stellt gleichermaßen ein gravierendes Problem dar. Eine Herausforderung für unsere Region ist die Abwanderung und der Mangel an jungen Menschen. Senioren, ältere und kranke Menschen fragen sich manchmal: „Was können wir noch  zum Aufbau und zur Unterstützung unserer Gemeinde beitragen?“ Die Antwort könnte sein: „Als Rentner habe ich Zeit! Ich zeige Präsenz! Ich gebe mit meinem regelmäßigen Kirchgang den jüngeren Einwohnern ein sichtbares Beispiel meines lebendigen Glaubens! Ich bete für die Menschen in meinem Dorf und für meine Gemeinde! Auch im Seniorenheim oder am Krankenbett kann ich durch mein Gebet für andere segensreich wirken.“ Voraussetzung jedoch ist, dass wir von unseren Problemen auch einmal absehen können. Nicht nur die finanzielle Unterstützung stärkt unsere Gemeinde! Der Apostel Paulus schreibt: „Wir sind Gottes Mitarbeiter.“ (1. Kor. 3,9) – Dieses Bibelwort gilt für alle Christenmenschen, egal in welchem Lebensalter und in welcher Situation. 

 

Eine gesegnete Sommerzeit wünscht Ihnen 

 

Ihr Pastor