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Penkuner Adventsmarkt - Weitere Informationen folgen in Kürze...
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Lutherstatue vor der Marienkirche Prenzlau, Martin Janecke
Lutherstatue vor der Marienkirche Prenzlau, Martin Janecke

"Ein feste Burg ist unser Gott..." - nach Psalm 64 

 

Am 31. Oktober 1517 schlug Dr. Martin Luther die 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg an. Mit diesem Ereignis begann in Deutschland und weiten Teilen Europas die Reformation, so haben wir es in der Schule gelernt. Wenn wir nun Ende Oktober in ganz Deutschland das 500-jährige Jubiläum der Reformation begehen, dann feiern wir dieses Fest nicht als Siegesfeier oder aus Stolz, dass unsere Evangelisch-Lutherische Kirche so lange schon existiert, sondern unter der erneuten Fragestellung: Was wollen wir verändern—was müssen wir erhalten?

 

„Ecclesia semper reformanda“ – „Die Kirche und die Gemeinde sind immer weiter zu verändern“, dieser Satz aus der Tradition der reformatorischen Kirchen will uns heute aufrütteln und sagen: „Es reicht nicht aus, dass die Reformation einmal vor 500 Jahren geschehen ist. Wir sind nicht im Besitz der Reformation als bleibende Konstante.“ Vielmehr gilt: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht—mit der Zeit.“ Mit dem Reformationsjubiläum 2017 wollen wir in unserer Gemeinde neu überlegen: Was wollen wir verändern—was müssen wir erhalten?

 

Dazu soll das Sabbatjahr 2018 als Rückbesinnung und Neuorientierung in den Gemeinden unseres Pfarrsprengels dienen, indem wir unser bisheriges Tun auf den Prüfstand stellen. Bitte helfen Sie unseren Kirchenältesten und mir als Pastor mit ihren Ideen, Ratschlägen Hinweisen und auch Kritiken in schriftlicher oder mündlicher Form, die wir gern ab sofort entgegennehmen, um Veränderungen in Gang zu bringen. Martin Luther schrieb damals: „Der wahre Schatz der Kirche ist das Allerheiligste Evangelium“, die frohe Botschaft des gerechtfertigten und zur Freiheit berufenen Menschen.

 

Die vier Soli: Sola gratia – allein aus Gnade, solus Christus – allein Christus, sola scriptura – allein die Bibel, sola fidei – allein aus Glauben, waren damals die Grundlagen der Reformation. Was wollen wir verändern—was müssen wir erhalten?

 

Zum zentralen Reformationsgottesdienst der Region Gartz-Penkun am 31. Oktober 2017 um 14.30 Uhr in der Penkuner Stadtkirche lade ich Sie herzlich ein, gemeinsam zu feiern und über die Gestaltung von Kirche und Gemeinde zu diskutieren. Unser Vorbereitungsteam, die Posaunen und Chöre freuen sich auf Ihr Kommen. 

 

Ihr Pastor