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DRK-Blutspende am 30.05.2020

SCHENKE LEBEN, SPENDE BLUT!

Am Samstag, den 30. Mai 2020, kommt das Deutsche Rote Kreuz beim Ev. Pfarramt in Penkun vorbei. In der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr besteht die Möglichkeit, Blut zu spenden.

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Oberwiesenthal VI

Die achtköpfige Reisegruppe war Mitte Februar in Pernink, knapp 15 km hinter der deutschen Grenze, einquartiert. Den ersten Abend verbrachten wir mit der innenarchitektonischen Umgestaltung der Unterkunft (Beamer, Lautsprecher und Laptop wollen ja schließlich richtig positioniert sein).

Die eigentliche Skifreizeit begann am Montagmorgen. Nach eingehender Überprüfung der Pisten sowie Lift-und Aprés-Ski-Verhältnissen entschieden wir, mehr oder weniger demokratisch, dass wir die Skifreizeit dieses Jahr komplett nach Tschechien verlegen. Dort trafen wir dann auch Familie Albrecht aus Storkow die zeitgleich aber getrennt von uns Urlaub machten.

Ein einzigartiges Ereignis ist noch zu erwähnen: die Begegnung mit dem gefährlichsten Raubtier unsere Breiten: dem Wolf. Mit Begegnung meine ich eher „Beobachtung aus dem Auto beim Überqueren der Straße“ – aber nichtsdestotrotz – dies war der erste Wolf, den jeder von uns in der freien Wildbahn gesehen hat.

Enden möchte ich mit dem Zitat eines unbekannten Autors, dass, so denke ich, auf unsere ganze Gruppe zutrifft: „Lieber Skifahren gehen und an Gott denken, als in die Kirche gehen und an Sport denken.“

Benjamin Huth, Penkun

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„Die Erinnerung darf nicht enden …“

Am 13. Februar 2020 gedachte die Penkuner Gemeinde des 80. Jahrestages der reichsweit ersten Deportation jüdischer Mitbürger. Sie nahm ihren Anfang am 13. Februar 1940 am Stettiner Güterbahnhof und führte etwa 1100 Menschen in eine ungewisse Zukunft. Ziel dieser unfreiwilligen Reise war die polnische Kleinstadt Piaski, von wo aus die Verteilung der Juden in weitere Lager erfolgte. Unter ihnen befanden sich auch drei in Penkun geborene Personen, die 1940 bereits seit Jahren in Stettin lebten. Ihre Namen lauteten Katharina Unger, Max Unger und Max Caspary. War das Vorgehen der Nazis zunächst von der Vertreibung der Juden aus dem Altreich geprägt, folgte ab Mitte 1941 die planmäßige Vernichtung. Von den 1100 pommerschen Juden überlebten gerade einmal 19 diese Schreckenszeit.

Dem rassisch motivierten Terror der Nazis fielen zehn namentlich bekannte Penkuner Juden zum Opfer. Um ihrer zu gedenken, sollen in den kommenden Jahren in unserer Stadt Stolpersteine verlegt werden. Als erster Termin steht dazu bereits der 24. Mai 2020 fest.

Für diese und weitere Aktionen (ein Stein kostet 130 €) sucht die Kirchengemeinde finanzielle Unterstützer. Bitte melden Sie sich im Pfarramt.

Dietmar Roglitz, Penkun

Kirche Storkow

„Wir halten uns fern und sind füreinander da! – Licht der Hoffnung!“

Liebe Gemeinde!

Jeden Abend um 19 Uhr läuten ab heute für 5 Minuten die Kirchenglocken in Kirchen unserer Kirchengemeinde. Ich stelle eine Kerze in mein Fenster für alle, die sich fürchten, die verunsichert sind, für die Einsamen und die Kranken. Die Kerzen sollen für sie ein Zeichen sein:

Ihr seid nicht allein!
Diese Kerzen brennen auch für mich!
Sie sind auch ein Zeichen, dass Gott da ist.
Ihm will ich vertrauen, dass er uns in seinen Händen hält!

Mach mit!
Stell um 19 Uhr eine Kerze in dein Fenster.

Vielleicht betet Ihr zusammen mit uns ein Vater unser und denkt an all die Menschen, in Not und Sorge für sich und andere! Lasst uns so ein Netz aus Licht, guten Gedanken und Gebeten knüpfen!

Bitte teilt diese Nachricht mit Vielen!
Bleibt behütet!

Eine gesegnete und gesunde Woche
wünscht Ihnen und Euch Ihr Pastor Bernhard Riedel

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Vor Dir eine Tür!

Willkommen zum 4. Ökumenischen Kirchentag Vorpommern am 6. Juni in Pasewalk! 10 Uhr Eröffnung auf dem Pasewalker Marktplatz, 16 Uhr Abschlussgottesdienst ebenfalls auf dem Markt, dazwischen ein buntes Programm.

Mit Margot Käßmann. Mit der Band „Arka Noego“ (Arche Noah) aus Posen. Erstmals in Vorpommern, Millionen Fans in Polen! Auch die Predigt kommt aus Polen – von Bischof Waldemar Pytel aus Schweidnitz. Keine Angst: er wird in deutscher Sprache predigen! Und zwischendurch auch mal in polnischer Sprache – aber das wird dann übersetzt.

Was können Sie tun? Steigen Sie am 6. Juni morgens ins Auto. Fahren Sie nicht allein – nehmen Sie noch jemanden mit! Wählen Sie auf dem Kirchentag zwischen vielen Angeboten (Programm im Mittelteil). Treffen Sie alte oder neue Freund*innen auf dem Markt! Probieren Sie Kuchen aus Ueckermünde, Löcknitz und Penkun! Ja, auch aus Penkun! Danke dafür! Singen Sie mit im Kirchentagschor. Heften Sie ein Gebet an die Kirchentagstür!

Aber: Vor dir eine Tür? Was ist das eigentlich für ein Motto? Eine kleine Geschichte, aufgeschrieben vom Schriftsteller Lutz Rathenow, fällt mir ein. Herr Breugel steht vor der Tür seines neuen Chefs. Er hat ein Anliegen. Also muss Herr Breugel anklopfen. Aber wie? Klopft er zu laut, dann wird es aufdringlich erscheinen. Klopft er zu leise, dann wird es schüchtern wirken. Beides würde ihn in eine ungünstige Position bringen. Herr Breugel steht vor der Tür, steht und zögert, hebt die Hand, und lässt sie wieder sinken … und dann geht er wieder los, ohne angeklopft zu haben!

Die Geschichte hat Lutz Rathenow zu DDR-Zeiten aufgeschrieben. So ist das, habe ich damals gedacht, als ich sie zum ersten Mal gelesen habe.

Aber auch heute noch und wohl zu allen Zeiten gibt es diese Tür. Und die Frage ist: Macht sie Angst? Oder lädt sie ein zum Eintreten? Woher nehme ich den Mut, die Neugier, die Kraft und die Hoffnung, die Tür zu öffnen? Und wer hilft mir, zurecht zu kommen mit dem, was dahinter auf mich zu kommt?

„Siehe, ich habe vor Dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen.“ (Offb 3,8) Das verheißt uns Jesus Christus – und das wollen wir erleben – mit Ihnen auf dem Kirchentag. Willkommen am 6. Juni in Pasewalk!

Matthias Tuve
Landesökumenepfarrer

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Das Geheimnis ist groß

Es war vor fast 40 Jahren. Ich war ein guter Langstreckenläufer. Meine Dorfschule in Klockow, Kreis Prenzlau, hatte mich zum Kreismeisterlauf ins Ucker-Stadion nach Prenzlau delegiert. Noch heute kann ich mich gut an jenen Tag erinnern. Nach dem Start lag ich die ersten Minuten gut vorn. Doch das änderte sich bald. Als es auf den Endspurt ankam, verspürte ich starke Seitenstiche und die Luft wurde knapp. Die Kraft und Energie vom Anfang ließ rapide nach. Ich hatte mich zum Beginn zu stark verausgabt und die Schluss-Strecke nicht ausreichend kalkuliert. Am Ende belegte ich nur einen „hervorragenden 4. Platz“, wie der Wettkampfleiter es formulierte.

So wie mir damals die Puste ausging, geht es heute scheinbar vielen Zeitgenossen. Was Weihnachten anbelangt, halten sie nicht durch. Schon vor dem Beginn der Adventszeit erstrahlt zwar alles in weihnachtlichem Lichterglanz, doch den ganzen Januar hindurch bis Lichtmess, dem Fest zum Ende der Weihnachtszeit am 2. Februar, halten sie nicht durch. Hohe Stromkosten und nadelnde Weihnachtsbäume sind das Eine, Unwissenheit und Angepasstheit das Andere.

Im Zeitalter ständiger Veränderung übt man sich in Flexibilität und Multitasking. Andererseits wünschen sich viele Vereine und Firmen von ihren Mitgliedern bzw. Beschäftigten mehr Durchhaltevermögen und Standhaftigkeit. Vielleicht ist es gerade das, was wir wieder mehr brauchen: die Fähigkeit an einer Sache dranzubleiben, auch wenn es schwerfällt, nicht so schnell aufzugeben, Widerwärtigkeiten durchzustehen, um den nötigen Biss zu entwickeln.

Im Alltag erleben wir oft, dass am Anfang vieles nett und hübsch in Erscheinung tritt, am Anfang sind Energie und Motivation keine Frage. Am Ende kommt es aber auch darauf an, das Ziel zu erreichen, um die letzte Strecke noch zu schaffen. Wollen und Vollbringen sind zweierlei aber gehören dennoch zusammen.

Die Jahreslosung für 2020: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ bringt diese Spannung zwischen Wollen und Vollbringen zum Ausdruck. Was für den Sportler regelmäßiges Training zur Zielerreichung bedeutet, ist für den Gläubigen die regelmäßige Beschäftigung mit Gottes Wort, Meditation und Gebet. Unsere Jahreslosung klingt wie ein Hilferuf und macht deutlich, dass die wesentlichen Dinge des Lebens nicht allein durch menschlichen Enthusiasmus gelingen. Ohne Gott, der Vermögen und Vollbringen schenkt, kommen wir schnell an unsere Grenzen.

Von Martin Luther ist der Satz überliefert: „Ist’s Gottes Werk so wird’s bestehen, ist’s Menschen Werk so wird’s vergehen“.

Zum neuen Jahr wünsche ich Ihnen viele neue Ideen, Ausdauer und Beständigkeit sowie Gelingen und Vollbringen.

Ihr Pastor
Bernhard Riedel

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“Die Kirche im Dorf lassen”

„Die Kirche im Dorf lassen“ – das sagen wir nicht nur, wenn Landespolitiker Schulstandorte anzweifeln und durch Ämter-, Kommunal- und Kreis-gebietsreformen gewachsene Infrastrukturen auflösen oder wenn eine Kirchenbehörde versucht in kleinen Ortsgemeinden Finanzmittel und Pfarrstellen zu streichen. „Die Kirche im Dorf lassen“, wir sagen es immer dann, wenn Traditionen in Frage gestellt werden und ein radikaler Neuerungsgeist nach der „Jetzt-Kommen-Wir-Methode“ alles Herkömmliche über den Haufen werfen möchte.

„Lass aber die Kirche im Dorf!“ Ein Theologieprofessor äußerte kürzlich als Anmerkung zu dieser Redewendung: „Wenn die Kirche im Dorf bleiben soll, dann muss auch das Dorf in der Kirche bleiben“. Dafür gibt es, Gott sei Dank, auch in unseren Gemeinden positive Beispiele. Etwa die 92-jährige Uroma, die Sonntag für Sonntag zum Gottesdienst kommt und trotz Rückenschmerzen, Sitz- und Hörproblemen immer da ist. Sie will damit den jüngeren Kirchenältesten durch ihre Treue und Beständigkeit ein Beispiel geben im Glauben. Fünfzig Jahre jünger ist eine junge Mutter, die wegen des Kirchendienstes um Mithilfe gefragt wird und antwortet: „Ja, warum eigentlich nicht? Jetzt sind wir dran, den Staffelstab zu übernehmen“. Und ein junger Vater von drei Kindern meint: „Selbstverständlich wollen wir für unsere Kids nur das Beste: Klar, dass sie getauft und konfirmiert werden und den Segen Gottes für ihr Leben bekommen.“

„Die Kirche im Dorf lassen“, wo dies nicht geschieht, werden auch die Abschiedsglocken bei vielen Beerdigungen nicht mehr läuten, weil sie schon bei so mancher Taufe nicht mehr geläutet haben.
Bei einem Besuch erzählte ein Pfarrer aus Sachsen-Anhalt, der 17 Kirchen verwaltet: „Ich rede nur von den Kirchen, in denen überhaupt noch was stattfindet. Wir haben auch einige Ruinen. Wo sich keiner mehr kümmert und keiner mehr kommt, wird auch nichts mehr sein.“
Das ist logisch und gilt überall. Wann waren Sie das letzte Mal in der Kirche? Welchen Beitrag haben Sie für unsere schönen, alten Kirchen und das Gemeindeleben zuletzt geleistet?


Wie die Zukunft der Kirche im Dorf und in der Kleinstadt aussehen wird, hängt maßgeblich von jedem Einwohner ab! Manches Gewohnte und Liebgewonnene wird im Zuge einer sich täglich verändernden Welt aufhören und sterben. Aber als Kirche sind wir geübt in der Begleitung von Abschieden und Neuanfängen und haben dafür Wort und Rituale.
Zum Erntedankfest 2019 möchte ich mich bei allen Engagierten für Ihr Mitwirken bedanken und schon heute einladen zum Ehrenamtlichentag am 26. Januar 2020 nach Penkun.

Pastor Bernhard Riedel

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„Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit …“

„Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit …“ – dieses Volks- und Kirchenlied dichtete Paul Gerhard in den dunklen Tagen des 30-jährigen Krieges.

Heute, in besseren Zeiten, dürfte uns die Freude und ein Loblied auf den Sommer leichter fallen, als in Zeiten des Hungers und der Kriegszerstörung.

Unser Titelbild zeigt die Südansicht der Stadt Penkun vom Büssower Weg her als farbenfrohes, frühsommerliches Motiv. Der Minsker Kunst- Professor Vasil Yasiuk, der seit kurzem in Penkun seinen Nebenwohnsitz bezogen hat, malte für die Penkuner Sommervernissage dieses und andere Ölbilder und führt uns die Schönheit der pommerschen Landschaft vor Augen.

Sommerzeit das ist für viele immer auch Reise- und Urlaubszeit. Wer verreisen kann, freut sich auf neue Orte, auf neue Eindrücke und Anregungen. Kirchen wie unsere, sind dabei für Touristen immer beliebte und erste Anlaufpunkte. Schön, wenn sie dann geöffnet haben! In den Kirchen erfahren wir etwas über die Menschen am Ort, über ihre Geschichte, ihre Kultur und ihren Glauben. Einige überraschen uns, wenn wir das Innere betreten, mit ihrer Schönheit, dem Prunk oder der kunstvollen Innenarchitektur. Andere dagegen enttäuschen mit ihrer inneren Schlichtheit, Kühle oder auch Ungepflegtheit. So erging es mir kürzlich in der ev. Hauptkirche St. Olaf zu Tallinn in Estland. Der beeindruckende 120m hohe Turm der Basilika, ein Hingucker und Identifikationssymbol für die ganze Stadt, lud ein zur Besichtigung des Gotteshauses. Doch was es nach Entrichtung des Eintrittsgeldes zu bestaunen gab, war mehr als enttäuschend: ein ungepflegter, grauer Innenraum mit leeren Bänken und verstaubten Utensilien aus vergangenen Zeiten.

Wirkt unsere Kirche auch so altmodisch, verstaubt und verlassen auf die Besucher und alle Gäste? Mir wurde deutlich: Es ist ein Unterschied, ob ich eine Kirche nur von außen in Augenschein nehme oder auch das Innere betrete. Was für eine Kirche oder ein Wohnhaus gilt, das gilt auch für Menschen: äußere Erscheinung und innere Verfasstheit sind zweierlei. Im Idealfall korrespondiert beides miteinander, wenn Äußeres und Inneres zu einer Einheit werden.

Bei einem Gewand aus Licht kann man nichts verbergen. Das Innere ist für jeden einsehbar. Dann lässt sich an der äußeren Schönheit der Schöpfung dieser Welt erkennen, was und wer im Kern dahintersteckt.

Das macht mich neugierig ein Stück dahinter und hinein zu schauen, das Heilige und Geheimnisvolle zu ergründen. Mit herzlicher Einladung zu den Gottesdiensten, Konzerten und Ausstellungen, zu stiller Einkehr und Gebet laden wir in unsere offenen Kirchen ein.

Ihr Pastor

Bernhard Riedel

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„Vor dir eine Tür“ (Apokalypse 3,8)

„Vor dir eine Tür“ ( Apokalypse 3,8) – so lautet das Motto des 4. Ökumenischen Kirchentages in Vorpommern, den wir am 6. Juni 2020 auf dem Marktplatz in Pasewalk feiern werden. Schon heute dazu herzliche Einladung!

Vor dir eine Tür – ist sie offen oder verschlossen? Sperrt sie aus oder lädt sie ein? Bin ich willkommen oder wollen die Menschen dahinter für sich bleiben?

Die Kirchentüren auf der Titelseite unseres Gemeindebriefes regen an nachzudenken, welche Signalwirkung wir als Gemeinde mit unseren Kirchenportalen allen Gästen und „Noch -Nicht-Mitgliedern“ geben wollen. Sind wir aufgeschlossen für neue Leute und neue Ideen? Werden diese herzlich aufgenommen oder abgelehnt? Und wie gehen wir mit unsern eigenen „Ecken und Kanten“ und denen unserer Mitmenschen um? Sind wir in der Lage Geborgenheit, Schutz und Heimat zu gewähren?

Bei der Wahl unseres Gemeindelogos im Januar 2019 hatte der 3. Vorschlag >>HEIMAT<< mit der Darstellung der Silhouetten unserer fünf Kirchtürme die Abstimmung gewonnen. Den zweiten Platz erhielt die geöffnet Kirchentür, die für Toleranz, Vertrauen und Offenheit stehen soll. Drei Werte, die wir als christliche Gemeinde für das Zusammenleben in Familie, Nachbarschaft und Kommune mit einbringen und fördern möchten. Deshalb wollen wir dafür werben, neben den Gotteshäusern in Penkun, Wollin und Battinsthal weitere Kirchentüren zu öffnen, die jetzt noch verschlossen sind und damit ein Zeichen setzen: Wir sind für alle da! Auch außerhalb der festen Gottesdienst- und Gebetszeiten.

Die Wolliner Kommunikationsdesignerin Camilla Mitura, die diese Titelseite gestaltete, schrieb dazu: „Die offene Tür ist ein allgemeingültiges Symbol für Offenheit, welches unabhängig vom Kulturkreis gilt. Zudem wird für manche zwischen den Türen subtil der uns empfangende Jesus Christus mit ausgebreiteten Armen erkennbar. Gerade in unserer heutigen Zeit, in der Offenheit ein heroischer Wert ist, da wir mit ihr dazu bereit sind ein Risiko einzugehen und unsere vermeintliche Sicherheit abzugeben … können wir … damit ein großes Zeichen setzen.“

Zur bevorstehenden Passions- und Osterzeit grüße ich Sie mit dem Bibelwort: >>Jesus Christus spricht: „Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich eingeht, so wird er selig werden, und er wird ein und ausgehen und Weide finden. (Joh. 10, 9)“<<

Ihr Pastor
Bernhard Riedel

Foto: Vor Dir eine Tür, Camilla Mitura, Wollin

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